„Lege die Leine mit einem Mastwurf fest! Ich hätte gern von euch einen improvisierten Wasserwerfer! Wie baut man eine Verkehrsabsicherung auf?“ Es waren viele solcher feuerwehrspezifischeren Fragen gepaart mit direkter praktischer Umsetzung, die fast 20 Jugendfeuerwehrleute aus dem Landkreis St. Wendel und der Gemeinde Freisen bewältigen mussten, um das begehrte Abzeichen Jugendflamme 1 oder 2 zu erhalten. Während bei der Jugendflamme 1 u.a. die Bereiche Absetzen eines Notrufs, Anfertigung ausgewählter Knoten und Stiche, Handhabung von Schläuchen und Armaturen, Aufsuchen eines Unterflurhydranten mittels Schild durch die Jugendfeuerwehrwarte der Löschbezirke abgeprüft werden, tun dies bei dem darauf aufbauenden Abzeichen – Jugendflamme 2 – die Wertungsrichter des Kreises St. Wendel, denen Ronald Mai, Fachbereichsleiter Wettbewerbe, vorsteht. Hier wurden beispielsweise die mindestens 13-jährigen Jugendlichen in Fahrzeug- und Gerätekunde geprüft, es galt ein Feuerwehrfahrzeug richtig abzusichern, die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten selbständig durchzuführen sowie einen improvisierten Wasserwerfer aufzubauen. Für die Zulassung an der Teilnahme der Jugendflamme 2 war ein entsprechender Nachweis aus den Bereichen Sport oder Spiel zu erbringen.

Die Leistung und die Motivation der jungen Teilnehmer sei beeindruckend und spiegle die fundierte Jugendarbeit in den einzelnen Löschbezirken wieder, so Mai. Bei der Überreichung der Urkunden und Abzeichen zeigten sich die Wertungsrichter, Gemeindewehrführer Paul Haupenthal, Stellvertreter Friedhelm Rein, Gemeindejugendbeauftragter Detlef Gref, der Beauftragte für Ausbildung, Hans-Josef Keller, aber vor allem die Kinder und Jugendlichen sehr stolz und zufrieden.