(Foto: Herr Georg)

  • Spatenstich für neuen Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Freisen, Gewerbegebiet „Auf der Schwann“
  • Saarländischer Postchef Jörg Bahls setzt ein Zeichen für die Region
  1. März 2021. Am Donnerstag, dem 25. März 2021 um 14.00 Uhr wird offiziell der Spatenstich für den neuen Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Freisen gefeiert. Bürgermeister Karl-Josef Scheer, Postniederlassungsleiter Jörg Bahls, Herr Gerald Linn als Vertreter für den Bauherrn, Deutsche Post AG und der bauleitende Architekt Bernd Kneib sowie Gäste aus Politik und Post waren zugegen.

In der Straße „Auf der Schwann 2“ startete in diesen Tagen die Bauarbeiten für einen modernen Zustellstützpunkt der Deutschen Post, Niederlassung Saarbrücken. Die Bauzeit ist mit ca. 6  Monaten veranschlagt – dann werden die Zustellkräfte aus Freisen und Teilen des Bereichs Kusel hier einziehen.

Rund 20 Postler und Postlerinnen werden ab September 2021 täglich die Versorgung  der umliegenden Postleitzahlenbereiche 66629, 66640 und 66871 mit Briefen und Paketen sicherstellen. Die Mitarbeiter/innen decken damit einen Zustellbereich um Umkreis von rund 150 km² für circa 25.000 Einwohner in den Gemeinden Freisen, Namborn, Pfeffelbach und Konken ab.

Bahls: „Wir gehen mit diesem Standort bewusst aus der Mitte Freisens heraus in ein für unsere Zustellorganisation zentrale Lage, um den Bürgern dieser Gemeinden eine optimale Postversorgung mit Briefen und Paketen anzubieten – und unseren Mitarbeitern einen modernen Standort mit neuster technischer Ausstattung zu bieten. Gerade das Thema sichere und zeitgerechte  Zustellung von Paketen gewinnt in der aktuellen Lage immer mehr an Bedeutung für uns alle. Ich bin sicher unsere Mitarbeiter/innen werden sich auf die neue Arbeitsumgebung freuen.“

Zur Ausstattung des Zustellstützpunkts gehören überdachte Beladeplätze, ausreichend große Zustellfahrzeuge, die den heutigen hohen Paketmengen gerecht werden. Wichtig ist hier insbesondere, dass es sich um Elektrofahrzeuge handelt. Auch das Gebäude wird energetisch auf dem neusten Stand sein. Dazu gehören z.B. die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und die Wärmeerzeugung mittels einer Außenluft-Wasser-Wärmepumpe.

Auf dem rund 8.000 m² großem Areal ist ein Betriebsgebäude mit großzügiger Paket- und Briefhalle von zusammen 630 m² sowie Sozialflächen von ca. 100 m² geplant. Hinzu kommen 23 teilüberdachte Zustell-Kfz Beladeplätze und zwei LKW Beladestellen. Auch Parkplätze für die Mitarbeiter sind vorgesehen.

Auch Bürgermeister Scheer freut sich über die Verlagerung des Standorts aus dem Hauptort Freisen heraus. „Für ein regionales Verteilzentrum eine klasse Lage – nicht innerorts aber doch mitten im Versorgungsbereich. Besonders gut finde ich, dass wir  auch die Voraussetzungen für den Einsatz der Elektrofahrzeuge schaffen. Damit haben wir in unseren Gemeinden eine „grüne Zustellung. Das passt prima in unser Konzept einer Null-Emmissions-Kommune.“

Teilnehmer:

Der Architekt Bernd Kneib, für den Bauherrn Deutsche Post, Herr Gerald Linn und Frau Susanne Schuh aus der Post-Zentrale in Bonn sowie der regionale Politikbeauftragte der Deutschen Post Bernd Dietrich, der Niederlassungsleiter der Deutschen Post-Niederlassung Saarbrücken, Jörg Bahls, der Immobilienbeauftragte der Niederlassung Saarbrücken, Herr Jens Schölzel.