Wann:           am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, um 18:00 Uhr

Wo:                im Sitzungssaal des Rathauses in Freisen

Mit dem am 1. Januar 2024 in Kraft getretenen „Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze“ ist die kommunale Wärmeleitplanung (KWP) eine verpflichtende Maßnahme für alle Städte und Gemeinden geworden.

Um den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinden schnell und fundiert Klarheit darüber zu verschaffen, wie die zukünftige Wärmeversorgung aussehen kann, haben sich die Gemeinden Nonnweiler, Nohfelden, Namborn, Marpingen, Oberthal, Tholey und Freisen zusammengeschlossen und einen gemeinsamen Förderantrag zur Finanzierung der kommunalen Wärmeplanung beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz eingereicht und bewilligt bekommen.

Nach dem Erhalt des Zuwendungsbescheides wurde die Firma greenventory GmbH in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger energis GmbH beauftragt, den kommunalen Wärmeplan für die Gemeinde Freisen zu erstellen. Dieser wurde nun abschließend vorgelegt und vom Gemeinderat beschlossen.

Die Ergebnisse des Wärmeplans lassen sich wie folgt zusammenfassen.

Aktuell sind ca. 86% der Gebäude in der Gemeinde fossil beheizt. 62 % der Gebäude sind mit Heizöl versorgt, 24% mit Erdgas. Ein Erdgasnetz wird nur in den 3 Ortsteilen Freisen, Oberkirchen und Schwarzerden betrieben.

Durch diese Faktenlage wird deutlich, dass eine netzgebundene Versorgung der Gebäude, ob mit Gas oder in Form von alternativ betriebenen, flächendeckenden Nahwärmenetzen in Freisen keine Rolle spielen wird. Somit wird auch in Zukunft der größte Teil der Gebäude über dezentrale Wärmeversorgungslösungen beheizt werden müssen. Im Ergebnis der Wärmeplanung steht daher die Einzelversorgung der Gebäude mit den verschiedenen Arten von Wärmepumpen an erster Stelle.

Der kommunale Wärmeplan der Gemeinde Freisen wird interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, um 18 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses in Freisen vorgestellt. Herr Martin Backes von der energis wird einen kompakten Überblick über die Ergebnisse des kommunalen Wärmeplans geben. Danach wird Herr Achim Ohlmann als Referent der Verbraucherzentrale die Wärmeplanung aus Sicht der Bürger*innen einordnen und wissenswerte Informationen zur Wärmeversorgung der Zukunft geben.

Um die Bürger*innen der Gemeinde bei der zukünftigen Wärmeversorgung weiter zu unterstützen, sollen darüber hinaus in einer kreisweiten Kampagne, zur Begleitung der Wärmewende, Informationen und Beratungsangebote entwickelt und mehrjährig angeboten werden. Im Laufe dieses Jahres soll bereits, etwa in weiteren Veranstaltungen, zu zukünftigen Heizungssystemen, Gebäudesanierungen und Unterstützungsleistungen (Förderprogramme, Energieberatung etc.) informiert werden.

Wer sich unabhängig von der Veranstaltung informieren möchte, findet den Wärmeplan unter https://www.freisen.de/kommunalewaermeplanung/