Das Dorfgemeinschaftshaus Schwarzerden wurde umfassend – vor allem brandschutztechnisch – saniert. Das Treppenhaus wurde deshalb entkernt, die nicht mehr zulässigen Holztreppen samt Podesten abgebrochen und durch neue Treppen und Podeste in Stahlbeton mit Estrich und Keramikbelag ersetzt. Die Abschlüsse zu den einzelnen Nutzungseinheiten wurden mit Brandschutztüren ertüchtigt.

Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch die gesamte Haustechnik im Treppenhaus neu geordnet und verlegt sowie der Flur komplett neu verputzt, beleuchtet und – nach Erstellung eines neuen Brandschutzkonzeptes – mit neuen Fluchtpiktogrammen versehen. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss bleiben die vorhandenen Nutzungseinheiten mit WC-Anlagen erhalten. Decken, Boden und Wände im Gemeindesaal wurden saniert. Das über Jahrzehnte „halb fertige“ Dachgeschoss wurde zu einer Wohneinheit ausgebaut.

Ein besonderes Anliegen von Ortsvorsteherin und Ortsrat war auch das Kellergeschoss. Dieses war in einem maroden Zustand. Es wurde entkernt, vollständig saniert und bietet damit künftig den Dorfvereinen saubere Abstell- und Lagermöglichkeiten mit abgetrennten, abschließbaren Nutzungsbereichen. Eine überschlagene Beheizung des Sandsteinkellers dient der Verbesserung des Raumklimas und zum Schutz des Lagermaterials.

Neben der Innensanierung wurde auch die Fassade umfassend saniert. Sandsteinausbesserungen, Putz- und Malerarbeiten waren notwendig; für die jeweils „zweiten Rettungswege“ mussten Fenster als Fluchtwege (zum Anleitern durch die Feuerwehr) vergrößert werden. Die etwas unstrukturierte Straßenfassade mit teilweise maroden, „nachgebauten“ Betongewänden wurde komplett neu mit Sanierputz überzogen und um ein hinterleuchtetes Wappen und Dorfgemeinschaftshaus-Schild ergänzt. Dadurch „strahlt“ das DGH sozusagen in neuem Licht und ist auch mitten im Herzen von Schwarzerden leichter zu finden – der Kontrast zwischen der alten, nicht glatten Fassadenstruktur und der – abends durch Licht – hervorgehobenen Schilder bietet einen besonderen Reiz.

Ich danke dem Fördergeber, dem saarländischen Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, für die finanzielle Unterstützung. Besonders danke ich den ausführenden Firmen, Planern und der Verwaltung für die sehr ansehnliche Umsetzung der Sanierung und im Besonderen Ortsvorsteherin Annette Euler, die regelmäßig vor Ort involviert und engagiert war. Das DGH im Ortskern (für kleinere Veranstaltungen und Veranstaltungen im Außenbereich) ergänzt das Sportheim am Ortsrand, das auch ortsübergreifend von Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen anderer Ortsteile sehr gut frequentiert ist.

Herzliche Grüße

Ihr Bürgermeister Karl-Josef Scheer